Historie des Gutshauses - aus: Deutsches Adelsblatt vom 15. Oktober 2008

Rittergut Neuendorf auf der Halbinsel Gnitz (Insel Usedom) in Vorpommern Stammsitz der Familie v. Lepel

Über 700 Jahre – von ca. 1240-1945 - war auf Usedom die Halbinsel Gnitz, südlich von Zinnowitz, im Lepelschen Familienbesitz. Die Lepels kamen aus dem Mecklenburgischen. Sie ließen sich Mitte des 13. Jahrhunderts auf dem vorpommerschen Festland im Raum Lassan bei Ankam und auf der Insel Usedom nieder. Die ersten Gnitzer Lepels waren nach der familiengeschichtlichen Überlieferung zwei Brüder: die Ritter Gerhard und Dietrich, die um das Jahr 1240 Lehnbesitz erwarben. Lehnsherren dürften die pommerschen Herzöge gewesen sein. Denn Gerhard “von der Insel Usedom“ wird 1251 beim Pommerschen Herzog in Wolgast als Urkundenzeuge erwähnt. Noch 1945 befanden sich auf dem Neuendorfer Gutsgelände zwei etwa 700 Jahre alte Eichen, die angeblich von den beiden ersten Lepels angepflanzt worden waren. In der Familie hatten die Bäume die Namen “Gerhard“ und “Dietrich“.

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Buntes Tierleben auf Neuendorfer Bauernhof - aus: Ostseezeitung vom 13. Juni 2008

Neuendorf. Brehms buntes Tierleben inmitten der Natur auf der wunderschönen Halbinsel Gnitz. Hier hat sich Anja Debniak (33) vor fünf Jahren gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Axel (35) eine kleine ökologisch betriebene Landwirtschaft, ihre Villa Kunterbunt, eingerichtet: Wollschweine, Pferde, Hühner, Kaninchen, Enten, Gänse, Hund und Katzen. „Seit diesem Frühjahr halte ich auch noch elf Schafe", erzählt die gelernte Hotelfachfrau, die im eigenen Hofladen gesunde Biokost zumeist aus eigener Verarbeitung anbietet. Zweimal am Tag müssen die Pfennigsucher gemolken werden. Aus der Milch stellt die Bäuerin dann Frischkäse her.
"Am Tag gibt jedes Schaf etwa einen Liter Milch", sagt AnnA Debniak, die daraus selbst Fischkäse herstellt, der gerade bei Inselurlaubern reißenden Absatz findet.
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Gemeinnütziger Verein der von Lepels bei vielen Restaurierungen engagiert - aus: AnzeigenKurier vom 29. Mai 2008

Adelsfamilie besucht alten Stammsitz

Neuendorf. (AK/olm) „Aller guten Dinge sind drei“ hieß es am Wochenende für die Mitglieder des Familienverbandes derer von Lepel, die nach 1994 und 2000 erneut den Usedomer Stammsitz als Ort ihrer im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Treffen ausgewählt hatten. Für einige der 34 Erwachsenen und sechs Kinder, die aus Hamburg, München, vom Mittelrhein oder aus Hessen gekommen waren, stellte der Besuch die erste Begegnung mit der Insel dar, auf der die Adelsfamilie seit Mitte des 14. Jahrhunderts eine wichtige Rolle gespielt hatte.
Natürlich durfte dabei auch ein Rundgang durch das alte Gutshaus Neuendorf nicht fehlen, das zwischen 2003 und 2005 aufwändig von Claus Christoph Ziegler und seiner Familie restauriert wurde. Ausführlich erläuterte der Architekt den interessierten Besuchern die Arbeiten der vergangenen Jahre, die erst im Herbst mit den letzten Pflanzungen neuer Bäume im Außengelände ihren Abschluss finden. „Nach 1945 wurden zur Aufnahme von Flüchtlingen viele zusätzliche Wände eingezogen, um kleine Zimmer zu schaffen. Es ist schön, dass sich das Haus jetzt wieder so schön und weitestgehend in ursprünglicher Gestaltung zeigt“, freute sich der Vorsitzende des Familienverbandes, Oskar Matthias Freiherr von Lepel, der hier 1942 als Sohn des letzten Gutsbesitzers geboren wurde. Seine Tante, die in wenigen Wochen ihren 100. Geburtstag feiert, steuerte übrigens aus der Erinnerung viele wichtige Hinweise für die denkmalgerechte Sanierung bei.
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Familie von Lepel auf den Spuren ihrer Vorfahren - aus: Ostseezeitung vom 26. Mai 2008

Neuendorf. Bereits seinen dritten Familientag nach der Wende hat der Familienverband derer von Lepel jetzt in Vorpommern verlebt. 34 Erwachsene und sechs Kinder des 51 Mitglieder zählenden Verbandes trafen sich zum Ende der vergangenen Woche auf Usedom. „Von hier aus haben wir Ausflüge zu mehreren Orten unternommen, in denen Vorfahren von uns früher ansässig waren“, berichtete Verbandsvorsitzender Oskar Matthias Freiherr von Lepel.
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Der Freitagabend war für einen ausgiebigen Abstecher nach Neuendorf auf dem Gnitz reserviert. Hier besichtigte die Familie das nach der Wende sanierte, frühere Gutshaus, durch das Eigentümer Christoph Ziegler führte. „Der Grundriss ist bis auf eine Teilwohnung original wieder hergestellt“, erläuterte Ziegler, während die Gäste interessiert die Ferienwohnungen in Augenschein nahmen. Letzter Gutsherr auf dem Gnitz war bis 1945 Franz Karl Freiherr von Lepel; sein Sohn Oskar Matthias, der den Familienverband führt, wurde 1942 hier geboren.
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"Leute, das ist ein Denkmal" - aus: Ostseezeitung vom 29. Januar 2008

Gabriele Bergner war 17 Jahre in der Unteren Denkmalschutzbehörde für die Bewahrung bauhistorischer Besonderheiten verantwortlich. Zum Jahresende ist sie in Rente gegangen. Im OZ-Interview schaut sie zurück.
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Zitat Bergner: "Ich habe mich gar nicht so sehr als "Behörde" gefühlt. Mehr als Helfer, Ratgeber. So habe ich den Besitzer des Neuendorfer Gutshauses bei der Sanierung Schritt für Schritt auf allen Wegen begleitet. Am Ende waren wir beide stolz auf das Erreichte."
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Kalender 2008 und Info-Flyer


Mit einem Klick auf die Vorschaubilder können Sie sich einen Kalender mit Impressionen vom Gutshaus sowie unsere Infobroschüre als *.pdf herunterladen.

Tagung der Bauamtsleiter














Vom 20. bis 21.September 2007 fand in Neuendorf eine Tagung der Bauamtsleiter aus dem Eichsfeld/ Thüringen und Ostvorpommern statt.














Die Teilnehmer konnten sich von den vielfältigen Möglichkeiten der Gutsschänke als Ausrichtungsort überzeugen und zeigten sich begeistert von der einzigartigen Atmosphäre.


Schwalben fliegen in den hohen Inselnorden - aus: Anzeigenkurier vom 26. Juli 2007

Naturschutzbund zeichnet Hauseigentümer mit Plaketten aus

Insel Usedom. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, hat jetzt die ersten Beherbergungsbetriebe auf Usedom mit der Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" ausgezeichnet. Obwohl der NABU erst vor gut zwei Wochen zur Teilnahme an seinem Schwalbenschutz-Projekt aufgerufen hatte, liegen ihm landesweit schon 40 Bewerbungen von Hotels, Pensionen, Gästehäusern, Restaurants und Gartencafés vor.
Auf dem Gnitz wurden das Gutshaus Neuendorf und der Biergarten in Lütow ausgezeichnet. In Neuendorf haben bislang ein Rauchschwalbenpaar und sechs Mehlschwalben Quartier an der Lehmwand des neuen Bio-Gasthauses gefunden.
Wer etwas für den Schutz der auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten stehenden Schwalben tun oder am NABU-Fotowettbewerb Schwalben teilnehmen möchte, findet unter www.nabu-mv.de/schwalben die nötigen Infos.
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Impressionen - Einweihung der Gutsschänke














Der Bauminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Otto Ebnet, beim Eintrag in das Gästebuch.















Der Eröffnungsrede von Claus-Christoph Ziegler schenkten nicht nur Landrätin Dr. Barbara Syrbe und Dr. Otto Ebnet ihre Aufmerksamkeit.
















Die geladenen Gäste ließen sich das Wildschwein schmecken.


Neuendorfer Bio-Schänke soll auch als Tagungs- und Veranstaltungsstätte Gäste anlocken - aus: Anzeigenkurier vom 21. Juni 2007

Gutshaus jetzt komplett

Neuendorf. Am Freitag eröffnete im Beisein des Bauministers Otto Ebnet und der Landrätin Barbara Syrbe die Gutsschänke im Neuendorfer Gutshaus. Damit fand die fünfjährige Sanierungsphase zur Erhaltung des ehemaligen Lepelschen Gutshauses ihren Abschluss.
Gab es beim dreitägigen Eröffnungsfest im Lokal noch konventionelle Biere und Speisen, soll dies ab 1. Juli anders werden. Dann wird auch der blaue Dunst verschwunden sein. Denn laut Ziegler soll hier eine Nichtrauchergaststätte entstehen. Noch habe er allerdings keinen Pächter für die Gastronomie gefunden, weshalb er sie "erstmal in eigener Hand behalten" werde.
Ziegler hofft auch, dass der hohe, an ein Kirchenschiff erinnernde Innenraum als Tagungsstätte angenommen wird. So soll im September ein Treffen von Landschaftsplanern und Bauamtsleitern aus dem thüringischen Eichsfeld mit Kollegen von der Insel Usedom stattfinden. Neben Tagungen werden kulturelle Veranstaltungen das Anwesen mit Leben erfüllen. Klassikliebhaber Ziegler träumt von Klassikabenden, Theateraufführungen, Lesungen und Kleinkunstveranstaltungen in der neuen Schänke.
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Erste Insel-Bio-Gaststätte eröffnet - aus: Ostseezeitung vom 16. Juni 2007

Die Gutsschänke in Neuendorf dürfte heute und morgen zum Besuchermagnet werden. Liebevoll saniert, gibt es hier künftig Bio-Kost.

Neuendorf. Die ins Achterwasser ragende Halbinsel Gnitz stand und steht immer noch im Schatten der Usedomer Badeorte. Zu Unrecht, wie sich selbst bei oberflächlichem Hinsehen zeigt. Das Gebiet ist reich an Tradition, landschaftlichen- und Naturschönheiten. Dazu gehören die Spuren, die die Familie von Lepel hinterlassen hat, in deren Besitz der Gnitz mehr als sechs Jahrhunderte lang war. Zwei Zeugnisse des Lebens derer von Lepel sind heute noch in Neuendorf zu finden: das um 1820 errichtete Gutshaus und sein wesentlich älterer Vorgänger gegenüber, später Vorsteherhaus genannt.
Doch fast hätte es den Fachwerkbau von 1820 nicht mehr gegeben, so marode war inzwischen seine Substanz, so entstellt der einstige Charakter. Dafür gesorgt, dass das Gutshaus der Nachwelt erhalten geblieben ist, hat der Eichsfelder Christoph Ziegler. Im September 2002 ersteigerte er den Bau - und erkannte schnell, dass es einer gehörigen Portion Enthusiasmus und Durchhaltevermögen bedurfte, um das Vorhaben der Sanierung zu einem guten Ende zu bringen.
Schließlich wurde das Ensemble mit dem Bau einer Gutsschänke komplettiert, die anstelle des in den 1960er Jahren errichteten Kindergartens errichtet wurde. Als sie gestern ihrer Bestimmung übergeben wurde, würdigte Minister Otto Ebnet den Abschluss fünfjährigen Mühens als einen Beitrag für ein noch attraktiveres Achterland der Insel Usedom.
Und die Neuendorfer Gutsschänke hat - außer dass sie ebenfalls nach strengen ökologischen Maßstäben gebaut wurde - noch eine Besonderheit: Sie ist offensichtlich die erste Bio-Gaststätte auf Usedom. Was heißt, dass in einem echten Biohaus künftig ein Holzvergaser Wärme spendet, Biostrom eingekauft wird und schließlich die Gerichte aus Rohstoffen zubereitet werden, die weitesgehend aus der hiesigen Region und aus biologischem Anbau stammen. Die Neuendorfer Gutsschänke will künftig nicht nur ein Ort der gemütlichen Einkehr sein. Hier sollen auch alle jene einen Treffpunkt haben, die sich für kleinere Formen kultureller Darbietungen interessieren; ebenso regelmäßig wie diese werden um das Gutshaus Markttage veranstaltet.
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Feierliche Eröffnung der Gutsschänke am 15. Juni 2007


Neuendorf auf Usedom.
Am Freitag, dem 15.6. findet die feierliche Einweihung der Gutsschänke statt. Die erste Biogaststätte auf der Insel Usedom ist nach ökologischen Richtlinen konzipiert, und eineinhalbjähriger Bauphase fertiggestellt worden. Die Schänke wird zu 100% mit ökostrom versorgt und erreicht in Verbindung mit dem effektiven Holzvergaser-Heizsystem eine höchstmögliche Umweltfreundlichkeit.
Zur Danksagungs- und Eröffnungsfeier am Freitag sind zahlreiche Gäste geladen, darunter der Bauminister des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommen, Dr. Otto Ebnet. Im Anschluss an den Festakt findet ein kleines Dorffest auf dem Gelände des Gutshofes statt.
An den beiden darauffolgenden Tagen, dem 16. und 17. Juni, lädt der Gutsherr Claus-Christoph Ziegler zum Marktfest auf dem Gutshof ein. Marktstände bieten regionale Produkte feil, es gibt musikalische Unterhaltung und auch Spielmöglichkeiten für Kinder bietet das "Gutshoffest".

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